Fischer, Rauschmayer & co. – Trauringe

Was bin ich doch blauäugig an dieses Thema herangetreten. Natürlich dachte ich mir… ha, was ist da schon groß bei, wir suchen uns Ringe aus, bestimmen die Gravur, dann wird bestellt, bezahlt und schon ist die ganze Sache abgehakt. In Klammern denkste!!!

Wer noch nicht geheiratet hat oder sich im Entferntesten damit beschäftigt hat, kann noch nicht mal im Ansatz ermessen, WIE VIELE Trauringe es gibt.

Wie geht man nun die Sache am besten an?! Ich habe natürlich in den ganzen Zeitschriften die ich hatte geblättert, um mir erstmal einen groben Überblick zu verschaffen. Da wäre ja zum einen die Frage, welches Edelmetall darf es denn sein??? Ob Gelbgold, Weißgold, Rotgold, Platin (teuer), das neuere Palladium (mir zu dunkel) oder auch Stahl. An dieser Stelle sei erwähnt, dass für den Hasen und mich Silber nicht zur Frage stand! ^^

Dann, welchen Feingehalt darf das Metall haben? Für uns stand gleich 333 fest, alles Andere ist einfach zu weich. Natürlich muss geklärt werden, sollen die Ringe einfarbig, zwei-, drei- oder gar vierfarbig sein, welche Form sollen sie haben, mit Fugen/Stufen oder ohne und wenn ja, wie viele?! Nur der Damenring einen Stein/oder mehrere oder soll es für den Herrn auch etwas *bling*bling* geben?! Fragen über Fragen….

Nachdem ich mir so meine Vorstellungen ausgemalt hatte, beschlossen wir nach Trauringen auf der nächsten Hochzeitsmesse Ausschau zu halten. Und so gings einen Samstag auf ins Getümmel. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass der Hase und ich irgendwie so gar nicht die gleichen Vorstellungen von unseren Eheringen hatten. Wir klapperten alle Ringanbieter ab, probierten einige der tollen Ringe auch an, aber so richtig konnten wir uns nicht auf irgendetwas einigen. Mit mehr Fragen als vorher fuhren wir wieder nach Hause und beschlossen auf der nächsten Messe in unserer Heimatstadt die ganze Angelegenheit nochmal in Angriff zu nehmen.

Nach gut 2 Wochen war es dann auch schon soweit. Leider war nur 1 ortsansässiger Juwelier dort und stellte seine Schmuckstücke aus. Ich hatte schon richtig Magengrummeln, … Was wenn wir wieder keine Ringe finden bzw. uns auf nichts einigen können??!  Zahlreiche Ringe wurden uns gezeigt und nach einer ganzen Weile kamen SIE dann!!  Der Hase dachte im ersten Moment glaube ich will die mich jetzt veräppeln?? das ist doch eigentlich überhaupt nicht das, was sie sich vorgestellt hatte, so deutete ich zumindest seinen Blick, als ich den Damenring aufsetzte und ihn gar nicht mehr ablegen wollte. ^^ Auch der Hase konnte sich für den Herrenring begeistern. Am Ende saßen wir da, hatten zwei Ringpaare vor uns zu liegen – die so ziemlich mal gar nicht so aussahen wie ich mir unsere Eheringe vorgestellt hatte – und konnten uns nicht recht zu einer endgültigen Entscheidung durchringen.

An dieser Stellte muss ich natürlich auch auf das leidige Thema Geld eingehen. Man kann für Trauringe echt übermäßig viel Kohle hinblättern. Am günstigsten wäre natürlich die Variante „Partnerringe“ schön aus Silber, kostet bestimmt nicht viel. Allerdings sollen die Trauringe doch irgendwie etwas Besonderes sein, immerhin sind sie das optische Symbol der Liebe!! Nunja, unsere persönliche Schmerzgrenze hatten wir auf 1.500,00 € festgelegt, was, in Anbetracht der riesigen Auswahl und der enormen Preise, noch relativ wenig ist. So saß uns nun die nette Verkäuferin gegenüber und rechnete für beide Ringpaare den Preis (inklusive Messerabatt) aus. Mit großer Erwartung schaute ich auf den Taschenrechner, als sie für unsere Favoriten die Preise eintippte…  1.435,00 € inkl. Rabatt!! JUHU!! ich konnte meine Freude nur schwerlich unterdrücken. Ich hatte schon damit gerechnet, dass wir uns die guten Stücke nicht leisten können bzw. sie weit über unserem Limit liegen würden. Doch, weit gefehlt. Auch das zweite, in der engeren Wahl stehende Paar, lag in unserem Budget. Was eine Entscheidung natürlich nicht einfacher machte. ~_~

Wir beschlossen uns das Ganze noch mal in Ruhe zu überlegen und nicht gleich auf der Hochzeitsmesse zu kaufen. Den Messerabatt sicherten wir uns natürlich trotzdem mit einem entsprechenden Beleg.

Tja, dass alles ist nun schon gut 3 Monate her. Und eine Entscheidung hatten wir bis letzte Woche immer noch nicht getroffen. Nachdem ich das Thema mal wieder zur Sprache gebracht hatte, waren wir uns recht schnell einig, das knapp 1.500,00 € für „Ringe“ einfach zuviel Geld ist. Ich schaute mich nach Alternativen um, wie man schlichte u. dadurch vielleicht auch günstigere Ringe individuell zu etwas Besonderem machen könnte. Bei meiner Suche stieß ich auf die verschiedensten Gravurmöglichkeiten, auch außen am Ring entlang. Eine Idee, die immer mehr Gefallen fand, vor allem, da auch der Hase dem gegenüber nicht abgeneigt war. Dann fand ich über die Trauringfirma Fischer den „konfischerator“. Eine Internetseite, auf der man sich seine Eheringe selbst nach allen (von mir oben mal grob zusammengefassten) Kriterien zusammenstellen kann. Wir waren begeistert. Für die Breite, Höhe und Ringform orientierte ich mich an unseren „Messelieblingen“. Dann stellten wir 2 Varianten zusammen, einmal nur Weißgold und ein Paar in Bicolor (Weiß- u. Gelbgold). Wir einigten uns relativ schnell auf eine Innengravur, doch dann konnte man dort leider keine Außengravur bestimmen. Von den zahlreichen Prospekten, die ich von der Firma habe, wusste ich allerdings, dass eine Außengravur machbar ist und Symbole, Schriftzeichen und auch andere Sachen, wie z. B. ein Fingerabdruck möglich sind.
Die Außengravur – ich bin doch immer wieder erstaunt, wie schnell wir uns in manchen Dingen auch einig sein können (^_^) – stand für uns schnell fest. Etwas Japanisches!! >>Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz ganz doll bei meiner FB-Freundin Claudia aus Japan bedanken, die uns super schnell bei der Übersetzung geholfen hat!!<<         *どうもありがとうございます!!!!*
Für was wir uns genau entschieden haben, möchte ich noch nicht verraten. ^^
Am Montag waren wir dann jedenfalls beim Juwelier, der das Arbeiten mit dem „konfischerator“ unterstützt, und haben die Übersicht mit den von uns zusammengestellten Ringdaten und natürlich einen Ausdruck der gewünschten Außengravur hinterlassen. Auch für welches Edelmetall(e) wir uns entschieden haben, wird noch nicht preisgegeben. Der Juwelier wird nun erstmal bei der Firma anfragen, ob sich unsere Vorstellungen auch in die Tat umsetzen lassen, denn Ringe mit Außengravur „hatten wir noch gar nicht!„. 🙂
Preislich liegen wir mit beiden selbst zusammengestellten Varianten jetzt bei ca. 850,00 € bzw. 960,00 €. Die Außengravur wird für beide Ringe insgesamt noch 100,00 € zusätzlich kosten. Alles in allem sind wir dann aber mit unseren ganz eigenen, persönlich gestalteten Ringen immer noch um einiges günstiger, als bei dem ersten Ringpaar, was wir uns ausgesucht hatten.

Nun heißt es warten und hoffen, dass der Juwelier sich bald mit positiven Neuigkeiten meldet!!
(^_^)v

(Foto u. a. via miss-solution.de)

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