Kasutera und Matcha-Buttermilch-Eis

Am Pfingstwochenende habe ich endlich mal wieder japanisch Kochen und Backen können. Zum Mittagessen gab es Yakisoba (Art Nudel-Pfannengericht) und ich habe einen andere Variante des Teriyaki-Hühnchen (die Art der Zubereitung war anders) ausprobiert. Leider fand ich das Hühnerfleisch etwas zu trocken, aber vom Geschmack selbst war es seeeehr lecker. Das Rezept für Yakisoba werde ich ein anderes mal einstellen.

Heute möchte ich euch den japanischen Kasutera (jap. カステラ), eine Art Biskuit-Kuchen mit Honig vorstellen, den es zum Kaffee gab. Da der Kuchen sehr süß im Geschmack ist, wird er üblicherweise zu grünem Tee gereicht, denn die süße des Kuchens soll die Bitterkeit des Tees ausgleichen. Ich für meinen persönlichen Geschmack mag Matcha (jap. Grüner Tee) sehr gerne. Allerdings ist er nicht für jeden etwas. Da das Pfingstwetter ja der absolute Oberknaller war, kam mir gleich der Gedanke an schön kühles Eis. Und so kam die Idee den Kasutera mit Matcha-Eis zu servieren.

Da der Kuchen 8-12 Stunden abkühlen und das Eis 5-8 Stunden im Tiefkühlfach verweilen muss, habe ich beides bereits einen Tag vor dem geplanten Kaffeekränzchen zubereitet. ^^

Rezept Kasutera:

Zutaten:  

  • 5 Eier
  • 200 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 75 ml Wasser
  • 3 TL Honig

Idealerweise wird der Kuchen in einer quadratischen (z.B. 20×20 cm), mindestens 10 cm hohen Backform, gebacken. Nunja, ich habe meine Kastenform genommen. 😉

 

Die Backform wird mit Backpapier oder Alufolie vollständig ausgelegt und mit ein bißchen Mehl bestäubt.

Dann gehts an den Teig. Zuerst werden die Eier getrennt. ACHTUNG!! Eiweiß und Eigelb werden beide benötigt!!

Das Eigelb mit dem Zucker in eine große Schüssel geben und gut verrühren. Das Wasser in einem Topf leicht erhitzen und den Honig darin auflösen. Bitte darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß wird, sie sollte nicht kochen und höchstens lauwarm sein.

Nun gebt ihr abwechselnd das Mehl und das Honigwasser Esslöffelweise zum Eigelb-Zuckergemisch hinzu und verrührt alles zu einer gleichmäßigen, geschmeidigen Masse.

Jetzt gehts ans Eingemachte…. äh ach nee, ans Eiweiß!! (^_^)v

Gebt das Eiweiß in eine hohe Schüssel und schlagt es mit einem Handrührgerät. Es sollte so lange geschlagen werden bis z. B. ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Nun wird der Eischnee vorsichtig unter die Teigmasse gehoben.

Wenn ihr damit fertig seit, gebt ihr die Masse in die Backform und streicht die Oberseite schön glatt.

Dann gehts ab in die Röhre.

Den Kuchen für 10 min bei 180°C (Umluft) backen. Danach die Temperatur auf 140°C runter drehen und für 50 min weiterbacken. Zwischendurch solltet ihr immer mal wieder den „Bräunungsgrad“ beobachten. Der Kuchen soll zwar oben eine schöne braune Färbung erhalten, wenn er allerdings schon in Richtung schwarz tendiert, ihn lieber mit Alufolie abgedeckt weiterbacken. (An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass mein Kuchen dieses Mal – habe ihn schonmal gebacken – aus mir unerfindlichen Gründen sehr stark hochgegangen ist und auch nach einer Stunde noch nicht im Ansatz gar war, letzen Endes war er fast 2 Stunden im Ofen) ^^ also keine Sorge, nach den 50 min mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen und sollte er noch nicht fertig sein, einfach die Backzeit verlängern

Wenn der Kuchen fertig ist, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und stürzt ihn auf Alu- oder Frischhaltefolie. Darin wird er dann schön eingepackt und 8-12 Stunden abgekühlt. Das „Einpacken“ ist wichtig, damit der Kuchen schön saftig bleibt.

Rezept Matcha-Buttermilch-Eis:

Zutaten:

  • 1 Pack Diamant „Eiszauber mit Joghurt“
  • wahlweise 350 g Buttermilch o. Joghurt (siehe Packung)
  • Matcha (jap. Grüntee-Pulver)
  • etwas Honig (nach Geschmack)

Ich habe Diamant „Eiszauber mit Joghurt“ das erste Mal ausprobiert. Eigentlich hätte ich gerne die Packung für Milcheis genommen, leider gab es die aber nicht.   ;_;

Meine Wahl viel dann auf Buttermilch. Da mir eine ganze Packung (ergibt ca. 1,9l Eis) zu viel Matchaeis war, habe ich die Angaben halbiert und die andere Hälfte mit pürierten Erdbeeren gemacht (hierzu gibts keine Fotos).

Die Zubereitung selbst ist wirklich simpel und am besten fand ich, dass man keine Eismaschine benötigt oder die Masse 8 Stunden lang alle 2 Stunden umrühren muss! >_<

Die 175 g Buttermilch (o. Joghurt) werden zusammen mit der Hälfte des Packungspulvers in eine hohe Schüssel gegeben und mit dem Rührstab erst vorsichtig auf niedrigster Stufe und dann auf Höchststufe verrührt. In die schaumige Masse gibt man dann die gewünschte Zutat.

Ich habe ca. 1 1/2 Teelöffel Matchapulver hineingegeben, wobei ich im Nachgang sagen muss, dass 1 TL auch völlig ausreichend gewesen wäre.

Außerdem habe ich noch ein wenig Honig hinzugegeben.

Dann wir die Masse in eine gefrier geeignete Dose umgefüllt und kommt für 5-8 Stunden ins Gefrierfach.

…. Fertig ….

Das Matchaeis war echt lecker und auch die Erdbeer-Buttermilch-Variante kam super an.

Viel Spaß beim Nachmachen!!!

いただきます!   (Guten Appetit)

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. magdalena36magdalena36
    Mai 30, 2012 @ 21:19:55

    das sieht lecker aus; ich komme sehr gern vorbei und koste 😉

    Antwort

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